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HEIDI ZENGERLING

Beitrag und Foto von der Lesung Katja Schmiedberger

 

Eisenach. Autorin Heidi Zengerling hatte extra Applaus verdient, weil sie trotz spärlicher Zuhörerzahlen die Lesung am Freitagabend in der SPD-Gedenkstätte „Goldener Löwe“ nicht ausfallen ließ. Für die wenigen Gekommenen las die Autorin aus Heyerode hauptsächlich aus ihrem ersten in 2015 erschienenen Kriminalroman „Die Rembrandt-Radierungen“. Erst vor acht Jahren hat Heidi Zengerling mit ihrer rein schriftstellerischen Arbeit begonnen. Auf die Idee gebracht hat sie ein Schriftstellerkollege. Anfangs, erzählt sie, sollte das Buch ein Gemeinschaftsprojekt mit dem besagten Autor aus dem Norden werden. Praktisch sei das am Ende nicht umsetzbar gewesen, sodass Zengerling, die zudem die Geschichte des Krimistücks selbst entwickelt hatte, allein weiterschrieb. Das Buch spielt in Schwerin. Hauptdarstellerin – Zengerling nennt sie liebevoll „meine Maike“ – ist die junge Kommissarin Maike Bramow, die sich von ihrem Mann in Stuttgart getrennt hat und wieder in ihre Heimat zurückkehrt. So beginnt auch der Roman, als Maike mit ihrem Vater auf einer alten Bank auf der Insel Kaninchenwerder sitzt. Wenig später ist die blonde hübsche Ermittlerin mitten in ihrem ersten Fall, bei ihrem ersten Toten in Schwerin, der sich im Nachhinein als Kunsthistoriker herausstellt. Und zugleich passiert eine zweite Straftat. ...

 

Autorin Heidi Zengerling, Foto Copyright Tina Zengerling
Autorin Heidi Zengerling, Foto Copyright Tina Zengerling